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TÜV Nord Group Konzernzentrale, Quelle: TÜV Nord Group

Eines der modernsten Rechenzentren Norddeutschlands in Hannover in Betrieb - hochverfügbar und ausfallsicher

Strategisches Wachstum, steigende Mitarbeiterzahlen und effiziente Prozesse stellen hohe Anforderungen an Struktur, Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Flexibilität der IT. Mit der Konsolidierung und zukunftsweisenden Neuausrichtung seiner IT-Strukturen hat sich der Technologie-Konzern entschlossen, ein neues, zentrales Rechenzentrum am Hauptsitz in Hannover zu errichten. Hier fließen alle der durch Geschäftsprozesse von mehr als 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 70 Staaten erzeugten Daten zusammen. Dabei ist das Rechen-zentrum so ausgelegt, dass auch Full-Service-IT-Dienstleistungen für andere Unternehmen angeboten werden können.

Unsere Lösung auf einen Blick

  • Architekturansatz auf Basis der Datacenter Systeme der Cisco Nexus Serie
  • Hoch performante Unified Fabric auf Cisco Nexus Basis
  • Aufbau des Datacenter Core auf Basis der Cisco Nexus 6000 Reihe
  • Hohe Portdichten, deutlich niedrigere Verkabelungskosten und reduzierter Platzbedarf im Rechenzentrum durch Erweiterung der Fabric mit Fabric Extenders der Nexus 2000 Serie

Unser Kunde

Mit ihrer mehr als 140-jährigen Geschichte überzeugt die TÜV NORD GROUP weltweit durch zukunftsorientierte Dienstleistungen. Diese umfassen u.a. Prüfungen, Zertifizierungen, Engineering und Weiterbildungsangebote. Die vorrangige Kernkompetenz ist Sicherheit. Mit ihrem Know How schützen die Ingenieure des Konzerns Menschen, Anlagen, Umwelt und Sachgüter vor Risiken. 

Die Anforderungen

Ziel war, das Rechenzentrum energieeffizient und somit klimaschonend zu bauen und zu betreiben. Neben der Auswahl dazu geeigneter Baumaterialen und Lüftungssysteme wurde bei der Planung das Hauptaugenmerk auf einen im hohen Maße effizienten Betrieb der Netzwerkinfrastruktur, der Serversysteme und der Storage Umgebung gelegt. Darüber hinaus sollten die seit Jahren an verschiedenen Orten bestehenden Rechenzentren am Hauptstandort Hannover konsolidiert werden, ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen. 

Unsere Lösung

Next Generation Datacenter/Hoch performante Unified Fabric auf Cisco Nexus Basis: Das Rechenzentrum wurde für eine Kapazität von 2.400 Serversystemen konzipiert. Der Architekturansatz ist auf Basis der Datacenter Systeme der Cisco Nexus Serie erstellt worden. Diese Systeme stellen die grundlegende Anbindung bereit und führen die physischen und virtuellen Netzwerke sowie Storage- und Netzwerkservices zusammen. So werden eine flexible Architektur und konsistente Netzwerkfunktionen in physischen, virtuellen und Cloud-basierten Umgebungen geschaffen.

Der Datacenter Core ist auf Basis der Cisco Nexus 6000 Reihe aufgebaut. Hierbei ist die umfassende Unterstützung verschiedenster Verbindungsarten, wie 1 GE, 10 GE, 40 GE und FCoE entscheidend. Ebenso sind Layer-2- und Layer-3-Funktionen für den LAN- und SAN-Datenverkehr notwendig. Durch das Erweitern der Datacenter Fabric mit Fabric Extenders der Nexus 2000 Serie werden hohe Portdichten erreicht. Dies führt zu deutlich niedrigeren Verkabelungskosten und einem reduzierten Platzbedarf im Rechenzentrum.

Zukünftige Erweiterungen sind somit einfach zu realisieren und deutlich schnellere Workload-Bereitstellungen für physische und virtuelle Rollouts mit Netzwerk-Automatisierung und -Bereitstellung zu erreichen. Die Nexus 5500 Serie kommt im Bereich des Native Fibre Channel Core wie auch beim Fibre Channel Edge und FabricPath Leaf Bereich zum Einsatz. Erweiterungen der Fabric werden auch hier durch Fabric Extenders der Nexus 2000 Serie realisiert.

Das Ergebnis

Der TÜV NORD-Konzern hat mit dem Neubau seines zentralen Rechenzentrums die Weichen für die Bewältigung aktueller und zukünftiger IT-Anforderungen gestellt. Das Ergebnis ist ein hoch performantes, ausfallsicheres und skalierbares Datacenter. Dabei wurde die Komplexität durch Einsatz eines zentralisierten Fabric-Managements und des MPO Verkabelungssystems weitestgehend reduziert. 

Das Kundenstatement

Leroy Racette, Chief Information Officer (CIO) der TÜV NORD GROUP im neuen Rechenzentrum, Quelle: TÜV Nord Group

„Die Anforderungen an die IT-Strukturen von Unternehmen werden immer komplexer. Der Bedarf an hochsicheren und hochmodernen Rechenzentren wird daher weiter steigen. Die TÜV NORD GROUP ist für die Zukunft gewappnet. Auswahl und Einsatz der Technologien helfen uns die Kosten zu senken und die Schadstoffemissionen zu reduzieren. Damit senden wir ein Zeichen in die Branche. Mein Dank gilt den IT-Experten von SPIE FLEISCHHAUER für die partnerschaftliche und kompetente Begleitung des gesamten Projektes, von der Planungsphase bis zur Inbetriebnahme.“ Leroy Racette, Chief Information Officer (CIO) der TÜV NORD GROUP.