Start» Elektrotechnik» Beleuchtung
Quelle: SPIE FLEISCHHAUER/Osram

Beleuchtung

Mehr Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden durchs richtige Licht

Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) empfiehlt in der BG Information BGI 650 zu Bildschirm- und Büroarbeitsplätzen ein 3-Jahres-Intervall für die Wartung der Beleuchtungsanlagen, spätestens jedoch, wenn die Vorgaben für Beleuchtungsstärken unterschritten werden. Dieser Qualitätsverlust der Lampen geschieht durch den Alterungsprozess und Verschmutzung der Leuchten und Lampen über die Jahre automatisch.

SPIE FLEISCHHAUER bietet Inspektions- und Wartungsdienstleistungen auch für Beleuchtungsanlagen an und unterstützt Sie dabei, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter an deren Arbeitsplätzen zu sichern. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Büro-, Labor, Lager- oder Industrieflächen handelt. 

 

Unterschiedliche Beleuchtungsstärken für verschiedene Anforderungen

Die Beleuchtungsintensität muss auf die Art der Sehaufgabe und an das Sehvermögen der Mitarbeiter angepasst sein. Dabei sind störende Blendwirkungen, Reflexionen und Spiegelungen auf den Arbeitsmitteln durch Leuchten oder Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Ältere Mitarbeiter benötigen zudem mehr Licht als Jüngere und mit zunehmender Detailtiefe der Aufgabe steigt ebenfalls der Lichtbedarf. Beispielsweise darf die Beleuchtungsstärke an Bildschirmarbeitsplätzen 500 Lux nicht unterschreiten, an Arbeitsplätzen, an denen technische Zeichnungen gefertigt werden, werden sogar mehr als 500 Lux empfohlen. In Großraumbüros liegt der Wert zwischen 750-1000 Lux. Ein Goldschmied benötigt mehr als 1000 Lux. Im Vergleich: ein grauer mit Wolken verhangener Regenhimmel bringt 1.000 Lux Helligkeit, ein Sommertag zur Mittagszeit sogar 100.000 Lux!

Erfahrungsgemäß sind ca. 80 % aller Arbeitsplätze unzureichend ausgeleuchtet, ohne dass dies von den Beschäftigten wahrgenommen wird. Hierdurch kommt es zu einer falschen Körperhaltung, die Augen ermüden schneller und es entstehen Konzentrationsschwierigkeiten durch Kopfschmerzen und Verspannungen.


Folgen unzureichender Beleuchtung

Die Folge sind sinkende Produktivität und Erhöhung der Fehlerkosten. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die Kontrastempfindlichkeit, die Sehschärfe sowie die Wahrnehmungsgeschwindigkeit des Auges mit wachsender Beleuchtungsstärke zunehmen und ermüdungsärmeres Arbeiten ermöglicht wird. Dies erklärt auch, warum das visuelle Leistungsvermögen und Wohlbefinden des Menschen von der Beleuchtungsqualität abhängig ist.

 

Normen und Regelungen

Die notwendigen Anforderungen an die Arbeitsplatzbeleuchtung werden geregelt in der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und der Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV). Diese allgemein gehaltenen Regeln werden ergänzt durch die übergreifende nationale Norm DIN 5035 Beleuchtung mit künstlichem Licht und die Internationalen Normen ISO 9241-6 sowie EN 12464-1.

 

Unsere Empfehlung:

Aus energetischen Gründen empfehlen wir die optimale Tageslichtausbeute in Verbindung mit Kunstlicht, um eine dem Arbeitsplatz gerecht werdende konstante Lichtstärke (z. B. 500 Lux) zu gewährleisten. Hierzu messen Sensoren in der Lampe die Helligkeit am Arbeitsplatz und ergänzen das entsprechende Delta zu der gewünschten Helligkeit. Reicht das Tageslicht aus, findet keine Energieverbrauch statt und der Beleuchtungskörper bleibt aus. SPIE FLEISCHHAUER analysiert für Sie Ihre Arbeitsplatzsituationen und unterstützt Sie dabei, das richtige Licht für die richtige Aufgabe zu schaffen.